Der Verein führt den Namen "Ballspielverein Westfalia Bochum 1911 e.V.", kurz "BV Westfalia Bochum 1911 e.V."

 

Der Verein wurde im August 1911 gegründet.

 

Der Verein hat seinen Sitz in Bochum und wurde am 09. Dezember 1934 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bochum unter der Nr. VR 813 eingetragen.

 

Der Verein ist Mitglied des FLVW, WFV und des DFB. Die Satzungen dieser Verbände werden anerkannt.

 

Die Vereinsfarben sind Grün - Weiß.

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

 

Er erstrebt die körperliche, geistige und charakterliche Bildung seiner Mitglieder - vornehmlich der Jugend - durch planmäßige Pflege der Leibesübungen. Seine Aufgaben ist es, den Fußballsport zu unterstützen.

 

Der Verein verfolgt keine politischen oder weltanschaulichen Ziele.

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Die Mittel des Vereins dienen ausschließlich gemeinnützigen Zwecken. Ansammlung und Verwendung von  Vermögen zu anderen Zwecken ist nicht gestattet.

 

Es dürfen keine Personen durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, finanziell begünstigt werden.

 

Jeder unbescholtene Bürger kann Mitglied werden. Die Mitgliedschaft ist nicht an den Wohnort Bochum gebunden. Auch juristische Personen können die Mitgliedschaft erwerben.

 

Mitglieder des Vereins sind Ehrenmitglieder, ordentliche Mitglieder (Erwachsene), außerordentliche Mitglieder,  Jugendliche vom 14. bis zum 18. Lebensjahr und Kinder unter 14 Jahren.

 

Zu Ehrenmitgliedern kann die Hauptversammlung auf Antrag Mitglieder ernennen, die sich um die Vereinsarbeit in einem besonders hohen Maße verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder sind beitrags- und abgabenfrei.

 

Außerordentliche Mitglieder sind Firmen und Körperschaften.

 

Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt auf schriftlichen Antrag. Der Aufnahmeantrag bedarf der Bestätigung des  Vorstandes .

 

Die Mitgliedschaft beginnt rückwirkend ab Anmeldungsdatum, wenn die Bestätigung durch den Geschäftsführer erfolgt ist.

 

Die Satzung kann vom neuen Mitglied beim Aufnahmeverfahren eingesehen werden. Mit der Aufnahme wird  die Satzung anerkannt.

 

Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, so kann der Antragsteller sich innerhalb von zwei Wochen beschwerdeführend  an den erweiterten Vorstand wenden . Eine Ablehnung muß dem Antragsteller gegenüber auf Wunsch begründet werden.

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, Austritt oder Ausschluss.

 

Bei Tod endet die Mitgliedschaft mit dem Monat des Todes.

 

Der Austritt muß dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

 

Ein fristloser Austritt bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

 

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es

  • gegen die Zwecke und Aufgaben des Vereins gröblich verstoßen hat,
  • sich vereinsschädigend verhalten hat
  • den Beitrag trotz Erinnerung und Mahnung nicht entrichtet hat.

 

Über einen möglichen Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstand in geheimer Abstimmung. Erhebt das ausgeschlossene Mitglied innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung über den Ausschluss einen schriftlich einzulegenden Protest beim geschäftsführenden Vorstand, so hat der geschäftsführende Vorstand auf einer danach  folgenden Sitzung des erweiterten Vorstandes über den Ausschluss ein zweites Mal abstimmen zu lassen.

 

Bestätigt der erweiterte Vorstand seine frühere Entscheidung, ist diese verbindlich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Bei Austritt erlöschen sämtliche Ansprüche des Ausgeschiedenen an den Verein. 

 

Alle dem Ausgeschiedenen vom Verein zur Verfügung gestellten Materialien sind umgehend zurückzugeben. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nicht zu.

 

Die Mitglieder sind verpflichtet, Beiträge zu leisten, soweit die Satzung keine Ausnahme zuläßt.

 

Der von den Mitgliedern zu zahlende Jahresbeitrag wird durch den Beschluss der Hauptversammlung festgesetzt.

 

Aufzunehmende Mitglieder haben dem Verein eine Abbuchungsermächtigung zu erteilen. Über schriftlich eingebrachte Ausnahmewünsche entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedsbeiträge sind bei der Neuaufnahme ab Eintrittsdatum bis zum Jahresende, ansonsten jährlich im ersten Quartal des Jahres zu entrichten.

 

Über die Erhebung einer Aufnahmegebühr und deren Höhe entscheidet der erweiterte Vorstand. In begründeten Fällen kann auf Antrag der Beitrag eines Mitgliedes nach Abstimmung im erweiterten Vorstand für ein Geschäftsjahr erlassen werden.

 

Die ständigen Einrichtungen des Vereins sind

 

  • die ordentliche Mitgliederversammlung / Hauptversammlung
  • die Mitgliederversammlung / Vorstandssitzung
  • die außerordentliche Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • die Kassenprüfer
  • der Ältestenrat
  • die Beisitzer

 

Die Tätigkeit in den o. a. Organen ist ehrenamtlich.

 

Die Mitgliederversammlung / Hauptversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Stimmberechtigt sind alle  ordentlichen Mitglieder, die Ehrenmitglieder, die Beisitzer und der Jugendvertreter

 

Im laufenden Geschäftsjahr muß mindestens eine Mitgliederversammlung / Hauptversammlung durchgeführt werden. Die Hauptversammlung sollte im ersten Drittel des Geschäftsjahres terminiert werden.

 

Der Vorstand lädt zur ordentlichen Hauptversammlung mindestens vier Wochen vorher schriftlich oder/ und durch Aushang in Vereinsschaukästen (hier mit Angabe der Tagesordnung) ein.

 

Anträge sollten spätestens bis 2 Wochen vor Beginn der Hauptversammlung beim Vorstand schriftlich eingehen.

 

Eine außerordentliche Hauptversammlung ist spätestens 6 Wochen nach Eingang eines schriftlichen Antrages der Kassenprüfer oder 2/3 des Vorstandes oder 10 % der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins oder 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder einer Abteilung beim Vorstand durchzuführen. Die Beantragung einer außerordentlichen  Hauptversammlung ist zu begründen.

 

Zu einer außerordentlichen Hauptversammlung lädt der Vorstand mindestens vierzehn Tage vor Abhaltung schriftlich unter Angabe der Tagesordnung ein.

 

Die Leitung der Hauptversammlung obliegt dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem Stellvertreter. Über den Verlauf der Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, in dem die ordnungsgemäße Einladung,  die Zahl der anwesenden Mitglieder und der Wortlaut der Beschlüsse (mit Stimmergebnis) festzuhalten ist. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterschreiben und in der nächsten  Hauptversammlung zu verlesen.

Eine ordnungsgemäße einberufene Versammlung ist immer beschlussfähig (Ausnahme bei Beschlussfassung über Auflösung des Vereins).

 

Aufgaben einer Hauptversammlung sind

 

  • Genehmigung der Tagesordnung
  • Entgegennahme der Jahresberichte
  • Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
  • Wahl eines Versammlungsleiters
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer
  • Beschlussfassung über eingegangene Anträge, soweit nicht die Zuständigkeit eines anderen Vereinsorgans gegeben ist
  • Satzungsänderungen
  • Festsetzung des Jahresbeitrages

 

 

Die Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer findet alle zwei Jahre statt!

 

Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der Stimmen der Hauptversammlung,  ein Beschluss über eine Vereinsauflösung bedarf einer Mehrheit von 4/5 der Stimmen der Versammlung, bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der ordentlichen Mitglieder. Sollte dies nicht erreicht werden, ist eine zweite Versammlung mit gleicher Ladungsfrist einzuberufen, die dann unabhängig von der Teilnehmerzahl beschlussfähig ist.

 

Stimmengleichheit bei Sachanträgen bedeutet die Ablehnung des Antrages. Stimmengleichheit bei Personal- Entscheidungen kann zur zweimaligen Wiederholung der Wahl führen. Bei andauernder Stimmengleichheit entscheidet  die Stimme des Versammlungsleiters. Bei dessen Verzicht entscheidet die Versammlung über ein anschließendes Losverfahren oder eine Vertagung der Entscheidung.

 

Der Vorstand besteht aus

> dem geschäftsführenden und

> dem erweiterten Vorstand

und wird in der Hauptversammlung für 2 Jahre gewählt.

 

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus

  • dem Vorsitzenden
  • dem stellvertr. Vorsitzenden
  • dem Geschäftsführer
  • dem Hauptkassierer.
  • dem Schriftführer

 

Die Übertragung mehrerer Funktionen auf eine Person im geschäftsführenden Vorstand ist unzulässig. Geschäftsführende Vorstandssitzungen finden auf Einladung des Vorsitzenden oder auf Wunsch der beiden übrigen Mitglieder statt.

 

Schriftliche Willenserklärungen des Vereins müssen von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes unterschrieben werden.

 

Der geschäftsführende Vorstand erledigt die laufenden Geschäfte. Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung ist der Vorsitzende in Gemeinschaft mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes berechtigt. In allen Vereinsangelegenheiten ist der erweiterte Vorstand einzuberufen. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

Der erweiterte Vorstand besteht aus

  • dem geschäftsführenden Vorstand
  • den Stellvertretern in der Geschäfts- Schrift.- und Kassenführung
  • den Beisitzern (mind. 3, max. 7)
  • dem Jugendvertreter

 

Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes sind die restlichen Mitglieder befugt, die Aufgaben des Ausgeschiedenen im Vorstand neu zu verteilen, bzw. sich bis zur Neuwahl durch die Hauptversammlung zu ergänzen. Die Vorstandsmitglieder führen die Geschäfte bis zum Amtsantritt des neuen Vorstandes weiter.

 

Der erweiterte Vorstand legt die grundsätzlichen Richtlinien des Vereinsbetriebes fest, soweit nicht die  Hauptversammlung etwas anderes beschließt. Bei Angelegenheiten von vereinsweiter Tragweite, die über die Führung der laufenden Geschäfte hinausgeht, ist seine Entscheidung einzuholen und gegebenenfalls der Ältestenrat einzuberufen.

 

Vorstandssitzungen sollten mindestens einmal im Monat stattfinden. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlussfassungen des erweiterten  Vorstandes erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

 

Auf Antrag von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes oder von fünf Mitgliedern des erweiterten Vorstandes muß unverzüglich eine erweiterte Vorstandssitzung einberufen werden.

 

Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, zur Durchführung von Vereinsaufgaben haupt- oder nebenamtlich beschäftigte Kräfte einzustellen.

 

Dem geschäftsführenden Vorstand ist es erlaubt, über Beträge bis zu 1000,00 Euro zu verfügen, falls es erforderlich ist. Höhere Ausgaben werden zwischen dem geschäftsführenden Vorstand, dem erweiterten Vorstand und den Mitgliedern des Vereins abgestimmt und entweder genehmigt oder gestrichen.

 

Dem Vorstand ist es ebenso gestattet, für kurze Zeit einen Dispositionskredit (Belastung des eigenen Vereinskontos) in Anspruch zu nehmen, um anfallende Kosten zu decken! Die Höhe des Dispositionskredites sollte den Betrag von 2000,00 Euro nicht übersteigen!

 

Bei der Hauptversammlung werden 3 Kassenprüfer gewählt.

 

Die Jahresrechnung und die Kasse werden jährlich durch zwei von den drei gewählten Kassenprüfern, die  dem Vorstand nicht angehören dürfen, geprüft.

 

Die Kassenprüfer haben nach vorheriger Anmeldung das Recht zur jederzeitigen Prüfung der Kassengeschäfte. Kassenprüfer werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt, wobei in jedem Jahr ein Wechsel eines Prüfers stattfinden  sollte. Wiederwahl ist nach einem Aussetzen von einem Jahr möglich.

 

Im Rahmen der Satzung erlässt der geschäftsführende Vorstand eine Geschäftsordnung, die die Vorstandsarbeit zuweist und regelt.

 

Die Angelegenheiten der Jugendarbeit regelt die Vereinsjugendordnung.

 

Der Vorsitzende des Vereinsjugendausschusses ist als Jugendvertreter Mitglied im erweiterten Vorstand.

 

Der Vereinsjugendausschuss ist für alle Jugendangelegenheiten des Vereins zuständig. Er entscheidet über die Verwendung der dem Vereinsjugendausschuss zufließenden Mittel.

 

Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung und der Jugendordnung.

 

Der Vereinsjugendausschuss ist mit seinen Beschlüssen dem Vereinsvorstand gegenüber verantwortlich.

 

Der Vorstand das Hauptvereins hat aber letzte, endgültige Entscheidungsgewalt.

 

Über eine Beteiligung der Jugendkasse an Ausgaben des Hauptvereins entscheidet der erweiterte Vorstand!

Die anfallenden Strafen in der Jugendabteilung werden zu 100% von der Jugendkasse getragen!

 

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Hauptversammlung mit dem unter § 6 angegebenen  Stimmenmehrheit beschlossen werden. Der Auflösungsantrag muß mit der Einladung zur o. a. Versammlung als  alleiniger Tagesordnungspunkt gegeben werden.

 

Das Vereinsvermögen fällt bei Auflösung unter der Bedingung, dass die Sportmöglichkeiten im Stadtteil aufrechterhalten bleiben, an die Stadt Bochum, ansonsten an den Stadtsportbund, jeweils mit der Auflage, das Vermögen für einen  Rechtsnachfolger des Vereins unter Zugrundelegung dieser Satzung mindestens für ein Jahr nach Liquidationsbeschluss zur Verfügung zu halten.

 

Die Satzung tritt nach Genehmigung durch die Hauptversammlung in Kraft.

 

Änderung der Satzung kann nur durch die Hauptversammlung mit einer 3/4 Mehrheit erfolgen.

 

Mit Genehmigung dieser Satzung wird die bis zu diesem Zeitpunkt gültige Satzung vom 18. September 1920 (mit Änderungen vom 28. Mai 1960) außer Kraft gesetzt!

 

Beschlossen in der Hauptversammlung am 10. März 2007.